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CATHOLICA UNIO

Catholica Unio, früher Unio Ucrainica Religionis, wurde 1921 in Wien von Pater Augustinus von Galen OSB, einem Mitglied der Abtei Emmaus in Prag gegründet, um die Rückkehr der Ukrainisch-Orthodoxen Gläubigen zur Katholischen Kirche vorzubereiten.
Auf Bitten von Gustav Kardinal Piffl, Erzbischof von Wien, wurde Catholica Unio von der Kongregation für die Ostkirchen im Januar 1923 approbiert. Im Juli dieses Jahres verlangte der Kardinal, daß die Tätigkeiten des Werkes auf die Rumänen und Bulgaren ausgeweitet werden. Diesmal nahm das Werk den Titel Unio Ecclesiastica an. Am 19. September 1924 genehmigte die Kongregation für die Ostkirchen die neuen Statuten des Werkes unter seinem neuen Namen CATHOLICA UNIO.
Abgesehen von dem Gebet für die Einheit war das Ziel der Vereinigung, den Seminarien zu helfen, Priester auszubilden, die für das Unionsapostolat arbeiten und dieses Werk fördern würden.
Die Vereinigung hatte bald Erfolg, dank des Eifers und der Tätigkeit des benediktinischen Gründers. Schließlich organisierte er Komitees - zusätzlich zu dem in Österreich - in Holland, in Frankreich, in Spanien, in den Vereinigten Staaten, in Argentinien, in Chile und in Brasilien.
In den Vereinigten Staaten wurde Catholica Unio 1926 durch CNEWA (Catholic Near East Welfare Association) aufgesogen. Catholica Unio etablierte sich im Allgemeinen in jenen Ländern, in denen keine ähnliche Agenturen bestanden. 1927 wurde Catholica Unio neu organisiert: Die Ernennung des Präsidenten wurde dem Heiligen Stuhl vorbehalten und der Sitz des Werkes wurde in Freiburg, Schweiz, errichtet. Der erste Präsident war Mons. Marius Besson, Bischof von Lausanne, Genf und Freiburg. Pater Augustinus von Galen wurde als Sekretär ernannt.
Seit 1925 verbreitete Pater Augustinus von Galen das Werk auch in Deutschland. Am 10. November 1932 gründete das Werk das St. Andreas Kolleg in München, um Priester des ostkirchlichen Ritus für das Theologiestudium an der Universität München aufzunehmen. Während des ersten Jahres beherbergte es acht Kursteilnehmer: ein Grieche, ein Karpatho-Ruthene, drei Ukrainer und drei Deutsche. Mit dem Ausbruch des Krieges musste das Kolleg 1939 geschlossen werden.
Das Werk und seine Statuten wurden jeweils neu von der Kongregation für die Ostkirchen am 6. Januar 1931, am 7. Januar 1938 und am 24. März 1983 approbiert.
Unter der Führung der Kongregation für die Ostkirchen bezweckt das Werk:
a) die Weckung des Interesses für die Ostkirchen, der katholischen wie auch der nichtkatholischen, das Kennenlernen ihrer Eigenarten und Probleme und die Schaffung eines Klimas der gegenseitigen Annäherung;
b) die Unterstützung der religiösen und karitativen Werke der Ostkirchen;
c) das Anregen, Ermutigen und Beitragen zur Erweckung und Pflege von geistlichen Berufen in den Ostkirchen, namentlich durch die Förderung der örtlichen Seminare und durch die Errichtung von Studienbursen.
Das Werk hat jeden Proselytismus aufgegeben und sich energisch der ökumenischen Arbeit geweiht gemäss den Richtlinien des II. Vatikanischen Konzils.
Das Werk besteht aus einem Generalsekretariat, gebildet vom Generalpräsidenten - ernannt von der Kongregation für die Ostkirchen - und von einem Generalsekretär, sowie aus Nationalsekretariaten. Die Nationalpräsidenten werden gewöhnlich aus den Mitgliedern der jeweiligen Bischofskonferenzen gewählt.
Catholica Unio gibt eine Zeitschrift in Deutschland (Der Christliche Osten) und Informationsberichte in Österreich und in der Schweiz heraus.
Ausführliche Informationen finden sich in dem folgenden Buch: Iso Baumer: Von der Unio zur Communio. 75 Jahre Catholica Unio Internationalis. Ökumenische Beihefte 41. Freiburg: Universitätsverlag Freiburg, Schweiz, 2002.

Vorsitz
Das Generalsekretariat hat seinen amtlichen Sitz in Freiburg, Schweiz.

Präsident:
S.E.R. Mons. Pierre Bürcher
Weihbischof von Genf, Lausanne und Freiburg.
Case postale 171
CH – 1001 Lausanne
Email: catholica.unio.int@cath.ch

Sekretär:
Rev. P. Kilian Karrer O.S.B.
Benediktinerkloster
CH – 4115 Mariastein
Telephon: +41 - (0) 61 735 11 11
Fax: +41 - (0) 61 735 11 03
Email: kloster-mariastein@bluewin.ch


ÖSTERREICH

Nationalpräsident:
S.E.R. Mons. Dr. Alois Kothgasser SDB
Erzbischof von Salzburg.

Nationalsekretär:
Rev. P. Gottfried Glassner O.S.B.

Anschrift:
Sekretariat Andreas-Petrus-Werk
Mönchsberg 2a
A – 5020 Salzburg
Telephon: +43 - (0) 662 842 521 141
Fax: +43 - (0) 662 842 521 143
Email: andreas-petrus-werk@kirchen.net


DEUTSCHLAND

Nationalpräsident:
S.E.R. Mons. Dr. Paul-Werner Scheele
Emeritierter Bischof von Würzburg.

Nationalsekretär:
Rev. P. Gregor Hohmann O.S.A.
Archimandrit

Anschrift:
Sekretariat Catholica Unio Deutschland
Grabenberg 2a
D – 97070 Würzburg
Telephon: +49 - (0) 931 51660
Fax: +49 - (0) 931 51652
Email: zentrale@catholica-unio.de


SCHWEIZ

Präsident:
S.E.R. Mons. Dr. Peter Henrici SJ
Emeritierter Weihbischof von Chur

Direktor:
vacat

Anschrift:
Catholica Unio Schweiz
Geschäftsstelle
Wesemlinstr. 2
Postfach 6280
CH – 6000 Luzern 6
Telephon: +41 - (0) 41 420 57 88
Fax: +41 - (0) 41 420 32 50
Email: cus@khb.ch